PAPIER.KARTON.PAPPE.

PAPIER AM SCHNITTPUNKT VON KUNST UND WIRTSCHAFT

KULM beschäftigt sich heuer zum dritten Mal mit der Sprache der Materialien. Das Projekt wird mit einer zweiten Ausstellung abgeschlossen. Papier hat das teure Pergament abgelöst, wurde damit massentauglich und so die Grundlage unserer Wissensgesellschaft. Und auch im Computerzeitalter ist Papier nicht wegzudenken.
Im 2. Teil von PAPIER.KARTON.PAPPE geht es um die Schnittstellen der Kunst mit der Wirtschaft. Der Besucher ist aufgefordert selbst die Grenze zwischen reiner Kunst und deren Anwendung im täglichen Leben zu ziehen. Insgesamt werden mehr als 20 Künstler/innen und Aussteller/innen zu sehen sein.
Es sind dies: Helga Bansch, Alfredo Barsuglia, Hubert Brandstätter, Maria Dörrer-Metnitzer, Gertraud Enzinger, Beba Fink, Richard Frankenberger, Erich Gruber, Harald Hund, Anna Jenner, Michaela Knittelfelder-Lang, Susanne Kompast, Kuddelmuddel-Theater (Elfriede Scharf), Ulrike Loidl, Dieter H. Plankl, Raiffeisenbank Pischelsdorf-Stubenberg (WERT – Papier), Diana Ranegger, Gottfried Ranegger, Engelbert Reis, Elisabeth Schafzahl, Elisabeth Scharler, Christian Strassegger, Philipp Wegan, Tortuga

Vom 24. – 30.September wird das Tortuga-Kollektiv (Adina F. Camby, Robin Klengel, Martin Kollmann, Katharina Pressl, Elisabeth Pressl) im Rahmen von Artist in Residence an einer Kunstbroschüre zum Thema „Die Sprache der Materialien“ im Kulturstock 3 arbeiten.
Besucher/innen sind in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr gern gesehen.
Tortuga ist ein Kollektiv, das unabhängige, offene und nicht-kommerzielle Zeitschriftenprojekte entwickelt.

ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG

Samstag, 6. Oktober 2018, 19.00 Uhr, K3 Pischelsdorf

BEGRÜSSUNG
Bgm. Herbert Baier
ERÖFFNUNG
Roman Grabner, Leiter des Bruseum am Universalmuseum Joanneum, Graz
PERFORMANCE
Papiertheater mit Elfriede Scharf (Kuddel-Muddel-Theater)

ÖFFNUNGSZEITEN
Die Ausstellung ist auch in den darauffolgenden 2 Wochen zu besichtigen.
13. und Sonntag, 14. Oktober
14:00 – 17:00 Uhr
20. und Sonntag, 21. Oktober
14:00 – 17:00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung:
+43(0)664 88259883
+43(0)3113 2081
ranegger@aon.at

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PAPIER.KARTON.PAPPE.

Ausstellung im K3: VERNISSAGE

Samstag, 30. Juni 2018, 19.00 Uhr, K3 Pischelsdorf

Zwanzig Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre Sicht auf die Materialien PAPIER.KARTON.PAPPE. zu zeigen.
Das sind: Peter Angerer, Alfredo Barsuglia, Richard Frankenberger, Elisabeth Gschiel, Lotte Hubmann, Renate Krammer, Walter Kratner, Marianne Lang, Ernst Miesgang, Hans-Jürgen Poetz, Gertraud Ranegger, Eva-Maria Roi, Klaus Schafler, Eva Schuster, Daria Tchapanova/Peter Spitz, Bianca Tschaikner, Oksana Zmievska, zweintopf

BEGRÜSSUNG
Scheuchl Astrid, Kulturreferentin
ERÖFFNUNG
Roman Grabner, Leiter des Bruseum am Universalmuseum Joanneum, Graz
PERFORMANCE
Oksana Zmiyevska und Oleg Soulimenko

ÖFFNUNGSZEITEN
Sonntag, 1. Juli
14:00 – 17:00 Uhr
Samstag, 7. Juli und Sonntag, 8. Juli
14:00 – 17:00 Uhr
Samstag, 14. Juli und Sonntag, 15. Juli
14:00 – 17:00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung:
+43(0)664 88259883
+43(0)3113 2081
ranegger@aon.at

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ARTIST IN RESIDENCE

Papier.Karton.Pappe.

Schon das fünfte Mal werden Künstler/innen mehrere Tage inmitten von Pischelsdorf arbeiten. Und man kann ihnen dabei zuschauen und hautnah miterleben, wie sich eine künstlerische Arbeit entwickeln kann. Alfredo Barsuglia und Daria Tchapanova werden auch mit Kindern der hiesigen Schulen arbeiten.

Am Ende der Residenz-Tage können die Ergebnisse schließlich in einer Präsentation besichtigt werden.

17. bis 22. Juni 2018
Temporäre Ateliers mit Alfredo Barsuglia und Daria Tchapanova
in ehemaligen Geschäftslokalen am Hauptplatz Pischelsdorf.
(Besuchsmöglichkeit: 10:00 bis 11:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr)

PRÄSENTATION VON ARTIST IN RESIDENCE
Freitag, 22. Juni 2018, 18:00 Uhr
ERÖFFNUNG
Raiffeisenbank Pischelsdorf am Hauptplatz
Anschließend Rundgang durch die temporären Ateliers
EINFÜHRENDE WORTE
Christiana Bauer, Leiterin der Volksschule
Hans Jandl, Leiter der Neuen Mittelschule
Im Anschluss, um 19:00 Uhr findet im K3 die Aufführung des Improvisationstheaters der 4a und 4b der NMS Pischelsdorf unter der Leitung von Angelina Schallerl statt.

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Betrachtungen zu GRUND & BODEN

Kulturgut GRUND und BODEN

Vorträge, Diskussion, Fotoausstellung und Saatgutverkauf
Referenten: Dr. Karl Mayer (LWK), Prof. Ing. Hans Meister, Bürgermeister Herbert Baier, Johannes Rabensteiner
Verkauf von Altsorten-Saatgut durch Herrn Gerencser

Abgerundet wird das Programm mit einer kurzen Diskussion zu den Beiträgen und einer Fotoausstellung.

Samstag, 24. März 2018, 19.00 Uhr
Kulturstock 3, Gewerbepark Pischelsdorf

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PAPIER.KARTON.PAPPE.

Papier ist ein flächiger Werkstoff, der entweder aus Fasern pflanzlicher Herkunft wie Blättern, Stängeln oder Holzabfällen oder auch aus Textilabfällen hergestellt wird. Die Erfindung des Papiers wird einem gewissen Tsu Lai, oberster Minister des chinesischen Kaisers Ho-Ti um 105 nach Christus, nachgesagt. Allmählich breitete sich das Wissen der Papierherstellung nach Japan und über die Araber am Ende des Mittelalters auch nach Europa aus. Die Einführung dieser Technologie war die Grundlage für die allmähliche Demokratisierung des Wissens, denn Papier war wesentlich billiger herstellbar als Pergament, das im gesamten Mittelalter das hauptsächliche Material zur Buchherstellung war. Und das Papier war massentauglich. Mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg konnten Druckerzeugnisse im großen Stil hergestellt werden, was zur Folge hatte, dass Wissen nicht mehr nur einer Eliteschicht zugänglich war, sondern mit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht theoretisch der gesamten Bevölkerung. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Papier die Grundlage unserer Wissensgesellschaft war.

Papier ist äußerst wandlungsfähig. Zunächst können die Eigenschaften durch die Art des Fasermaterials (Rinden, Bast, Blätter, Holzschliff, etc.) sowie durch die Verarbeitungsweise oder die Zusatzstoffe bestimmt werden. Papier kann außerdem gefaltet, gerissen, beschrieben, bedruckt, geklebt, bemalt, usw. werden. Es kann auch in dreidimensionale Objekte transferiert werden. In Japan wurde die Vielfalt der Möglichkeiten mit Papier umzugehen besonders ausgebaut: Von Architekturteilen und Möbeln bis zu Bekleidung, Lampenschirmen, Teppichen und Kunstgegenständen reichen die Erzeugnisse.

Karton und Pappe sind Bezeichnungen für Papiere, die dick und fest sind und dadurch weitere Möglichkeiten der Verarbeitung bieten.

Die Vielfalt der Verwendung von Papier in Kunst und Design ist enorm. Einen kleinen Ausschnitt aus dieser Vielfalt wollen wir in diesem Projekt zeigen.

artists in residence

18. bis 23. Juni 2018

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Ausstellungen


Ausstellung 1
30. Juni 2018, K3 Pischelsdorf
Künstlerische Arbeiten, in denen Papier eine entscheidende Rolle spielt, sollen hier gezeigt werden.

Ausstellung 2
6. Oktober 2018, K3 Pischelsdorf
Papier an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wirtschaft und Design
In dieser Ausstellung sollen neben künstlerischen Positionen auch die Schnittstellen zu Wirtschaft und Design beleuchtet werden.


TON.ERDE.LEHM

IM KONTEXT VON KUNST- UND GEBRAUCHSOBJEKTEN

EINLADUNG ZUR ERÖFFNUNG

Samstag, 14. Oktober 2017, 19:00 Uhr, Kulturstock 3, Pischelsdorf

ERÖFFNUNG: Mag. Günther Holler-Schuster, Neue Galerie Graz

ÖFFNUNGSZEITEN
Sonntag, 15.10.
Samstag, 21.10. und Sonntag 22.10.
jeweils von 14:00 – 16:00 Uhr

ARTIST IN RESIDENCE:
Veronika Eberhart arbeitet von 9. bis 14. Oktober an einer Toninstallation.

TON – KUNST UND KERAMIK:
Christina d´Alberto, Eliette Jandl, Hans Jandl, Eva Mayer, Gertraud Ranegger-Strempfl, Eva-Maria Roi, Petra Saurugg, Ronald Saurugg, Elisabeth Scharler, Erwin Schwentner

ERDE:
Gerald Dunst von Sonnenerde, Mitbegründer der Ökoregion Kaindorf, spricht über besondere Erden und die Erforschung von Terra Preta - ein Grenzgang zwischen Kunst und Wissenschaft.

LEHM:
Mit TONDACH Gleinstätten wird der Werdegang vom Lehm zu Ziegeln aufgezeigt. Die Jung-Designerinnen von Dogdays of Summer erhielten den Auftrag, Darstellungen des Produktionsprozesses und der Modefotografie in Beziehung zu setzen.

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Ton.Erde.Lehm:

Erde wird gebraucht,
um auf den Grund zu weisen,
als das Einfache, das Schöpferische, jedem Verständliche. (…)
Sie ist unsere Existenz.

Rolf Iseli

Erde ist ein „Urstoff“, ein Material, das die Grundlage für Wachstumsprozesse ist. Es handelt sich dabei um keinen neutralen Stoff, weil er schon von vorneherein mit zahlreichen Bedeutungen aufgeladen ist. Beispielsweise wird Erde in den Schöpfungsmythen zahlreicher Kulturen als Stoff gesehen, aus dem die ersten Menschen geformt wurden. Im christlichen Kontext heißt es dazu: „Von Staub bist du genommen, zu Staub kehrst du zurück.“ Ganz allgemein kann Erde als Ursprung des Lebens und Vergehens gesehen werden.
In der altgriechischen Vier-Elemente-Lehre wird die Erde als das niedrigste, aber formbarste der Elemente verstanden, sie wird einerseits als wertlos, weil allseits verfügbar, aber andererseits auch als heilige Substanz angesehen, weil Grundlage allen Lebens. In den 60er Jahren des 20. Jh. rückte die Substanz Erde ins Blickfeld der Kunst. Das Material selbst wurde zum Träger der Aussage in zahlreichen künstlerischen Arbeiten, beispielsweise in den sogenannten Earthworks amerikanischer Künstler/innen wie Robert Smithson und Michael Heizer.
Ton kann als spezielle Form der Erde gesehen werden, ein Verwitterungsprodukt Feldspat haltigem Gestein. Die Stoffe Ton und Lehm sind sehr wandlungsfähig und können in unterschiedlichen Erscheinungsformen vorkommen: flüssig als Schlicker, pulverisiert als Pigmente, fest als feuchte oder getrocknete Klumpen, gebrannt als Keramik oder Ziegel. Gerade der Lehm wurde in der bäuerlichen Kultur als bevorzugter Baustoff verwendet. Ursprünglich nur in getrockneter Form wurden die Ziegel schließlich auch gebrannt.

artist in residence

18. bis 23. Juni 2017
Präsentation: 23. Juni 2017
Temporäre Ateliers in ehemaligen Geschäftslokalen am Hauptplatz Pischelsdorf bzw. im öffentlichen Raum (10:00 bis 16:00 Uhr)
Hubert Brandstätter, Andrea Sadjak

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Runder Tisch

Atelierbesuch mit wissenschaftlichen Betrachtungen zu TON.ERDE.LEHM.

22. Juni 2017, 19:00 Uhr
mit Erwin Fiala (Medien- und Kulturphilosoph), Herbert Purkathofer (Biobauer), Anton Frauwallner (Firma proLehm), Norbert Galler (Naturwissenschaftler) und Andrea Sadjak (Keramikerin, Künstlerin)

Ausstellung im K3

Vernissage
1. Juli 2017, 19:00 Uhr, K3 Pischelsdorf

Peter Angerer, Hubert Brandstätter, Richard Frankenberger, Eliette Jandl, Anna Jenner, Gertraud Ranegger-Strempfl, Gottfried Ranegger, Andrea Sadjak, Resanita, Klaus Schafler, Irmgard Schaumberger, Barbara Schmid, Christian Strassegger, Daniel Wetzelberger, Markus Wilfling

Eröffnung: Roman Grabner, Leiter des Bruseum am Universalmuseum Joanneum, Graz

PDF Einladungskarte Ton.Erde.LehmEinladungskarte 'Ton.Erde.Lehm' mit allen Details als PDF herunterladen


VEREDELN & Ansäen

Pflanzenvielfalt … im Obst- und Hausgarten

Vorträge, Musik und Ausstellung
Teil 1: Veredeln
Mag. Johannes Rabensteiner hält einen Vortrag über das Veredeln mit praktischem Probieren
Teil 2: Saatgutvermehrung
Vortrag von Frau Irmgard Scheidl

Musikalische Umrahmung mit ergänzender Ausstellung


Samstag, 18. März 2017, ab 16.30 Uhr
Kulturstock 3, Gewerbepark Pischelsdorf

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MEHRWERT: Textil - Kunst - Mode

Kunst trifft auf faire Mode: Der Kulturverein KULM lädt zur Präsentation im neuen Gewand

Um ein Zeichen gegen den Fast Fashion-Wahn und dessen hohen Energieverbrauch zu setzen, veranstaltet der Kunstverein KULM gemeinsam mit zwei jungen Labels aus Pischelsdorf eine Fair Fashion Vernissage.
Dogdays of Summer und Louis Carlton New York könnten unterschiedlicher und gleicher nicht sein: Während Dogdays of Summer auf das Wiederverwenden bereits getragener Vintage-Mode setzt, lässt Louis Carlton New York fair gehandelte Businessmode aus Bio-Baumwolle herstellen.


Freitag, 21.10.2016
Gewerbepark Pischelsdorf, 3. Stock

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TEXTILIE.FASER.STOFF

KULMaterie. Die Sprache der Materialien.

Materialien sind die Grundlage für Arbeiten der bildenden Kunst, die über das Konzeptuelle hinausgehen sollen. Lange Zeit wurde das Material lediglich als Mittel zum Zweck gesehen, als Vehikel um einer Idee eine Form zu geben. Es galt an sich als roh, amorph oder je nach Kontext auch hässlich oder weiblich, jedenfalls als niedrig in der Bewertung. Eine ‚Immaterialisierung‘ war bzw. ist bis heute ein entscheidendes Kriterium, ob das betreffende Objekt als Kunst angesehen wird oder nicht.


27.06.2016 bis 17.07.2016


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Kraut und Ruam

Lasst 1000 Blumen blühlen

Vortrag mit Diskussion, Musik und Ausstellung

Die Biologen Fritz Kummert und Johannes Rabensteiner nehmen Stellung zu folgenden Fragen:
Die Artenvielfalt bei Gemüse und Obst hat in den letzten 100 Jahren stark abgenommen. Wie lässt sich dieser Kulturverlust bremsen?
Gibt es neue Alternativen in der Landwirtschaft?
Von der Vielfalt zur Einheit und von der Einheit zur Vielfalt:
Wo liegen die Grenzen von Natur, Kultur und Künstlichkeit rund um Haus und Garten?


Sa., 19. März 2016, 19:00 Uhr
Kulturstock 3, Gewerbepark Pischelsdorf

Eintritt: freiwillige Spende

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